Altarfalz / Fensterfalz

Die Namensgebung basiert darauf, dass der Falzflyer geschlossen werden kann wie ein Altar mit zwei Flügeln bzw. wie ein Fenster mit Fensterläden. Das Papier wird zweimal parallel gefalzt, sodass zwei Brüche bzw. sechs Seiten entstehen.
Ein Flyer dieser Falzart besitzt eine Innen- seite, die doppelt so groß ist wie die beiden Außenseiten. Diese bilden zu- sammen die Titelseite.

Leporellofalz / Zickzackfalz

Auch der Zickzackfalz gehört zum Typ Parallelfalz. Hier werden zwei oder mehr Teile des Papierbogens in wechselnder Richtung gefalzt. Dabei entsteht das typische Zickzack- oder Z-Muster.

Wickelfalz

Bei dieser Falzart des Typs Parallelfalz wird das Papier zweimal parallel gefalzt. Dabei wird nicht wie beim Parallelfalz immer in die gleiche Richtung, sondern stets nach innen gefalzt, sodass das Blatt wie „eingewickelt“ aussieht. Diese Art findet Anwendung bei Falzflyern oder Menükarten.

Einbruchfalz

Der Einbruchfalz gehört zu der meist verbreiteten Falzart. Das Papier wird einmal mittig gefalzt - entweder im Hoch- oder Querformat. Dabei entsteht ein Bruch und vier Seiten – zwei Innen- und zwei Außenseiten.
Der Einbruchfalz findet beispielsweise bei Falzflyern oder Klappkarten Anwendung.